
Im August 2004 unternehmen wir einen 4 Tage Kurztrip in die Stadt der Verliebten und der Dekadenz. Eine Stadt, die ja wohl wie keine andere ist, es gibt einfach nichts vergleichbares. Sie ist sehr alt (421 n.C. gegründet) und obwohl vieles manchmal auch etwas verkommen aussieht hat sie sich einen unbeschreiblichen Flair erhalten.
Die Stadt ist so schön, so faszinierend in ihrem Lebensgefühl, dass wir ihr im Juli 2006 einen weiteren Besuch abstatteten und immer noch nicht alles sehen konnten. Ein geradezu himmlicher Ort!
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Kleine Kanäle, große Kanäle, unzählige Brücken, Gassen und Plätze (Campi) jeglicher Grösse, reges Geschäftsleben, Cafés, Bars, Restaurants, Gondeln, logischerweise kein Autolärm, tolerant, freundlich - was soll man noch sagen? Das muss man selbst erlebt haben und jeder, der die Stadt besucht wird es nie bereuen. Venedig ist einfach in wahrsten Sinne des Wortes einmalig.
Nachdem wir im Hotel eingecheckt haben schlendern wir etwas rum. Wir überqueren die Accademia-Brücke, von der aus man ein gutes Bild der S. Maria della Salute machen kann. Als es dann dämmert nimmt einen das geschäftige Leben in den Gassen gefangen. Auf dem Markusplatz am Café Florian ist die Hölle los!
Vom Hotel haben wir nur 3 Minuten zum Markusplatz. Früh am Morgen, wenn die Massen von Tagestouristen noch nicht da sind, kann man gute Bilder vom Dogenpalast und der Seufzerbrücke machen. Gegen viertel nach 8 überschwemmt der Platz dann mit Menschen.
In der Calle de le Rasse liegt auch unser Hotel. Wir fahren mit dem Vaparetto zur S. Giorgio Maggiore, von deren Turm man einen hervorragenden Überblick hat. Danach wollen wir von San Zaccaria zur Rialtobrücke laufen und verfransen uns total. Wir stehen plötzlich am anderen Ende vor dem Marinehauptquartier. Man sieht diesem Stadtteil (Castello) an, dass nur wenige Touristen hier vorbeikommen.
Von S. Girgio Maggiore geht's per Vaparetto zur Anlegestelle Zattere und wir durchqueren anschliessend den Stadtteil Dorsoduro bis wir wieder zurück zum Canal Grande kommen. Wieder überqueren wir unzählige Brücken und Kanäle.
Wir nehmen einen Vaparetto, um eine kleine Rundfahrt zu machen, die uns dann auch zum Lido bringt. Nach zwei Tagen in der Stadt fällt zuerst auf, dass hier wieder "normaler" Autoverkehr herrscht. Wir laufen über die Einkaufsstraße bis zum Strand an der Adria.
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